Editura Schiller
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Joachim Gremm: Siebenbürgische Wanderung (als e-book)ISBN 978-3-941271-50-0Data apariţiei: März 2011 Preis: 49 Lei / 14 EURcomandă acum...ISBN 978-3-941271-50-0164 Seiten, e-book im Format EPUB oder MOBI, mit 32 farbigen Abbildungen, 2 s/w-Kartenausschnitte, Schiller Verlag Hermannstadt Bonn 2011
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C.N. Samuel von Brukenthal Gymnasium: Anuar / Jahrbuch 2008 - 2010ISBN 978-3-941271-49-4Data apariţiei: März 2011 Preis: 59 Lei / 14 EURcomandă acum...ISBN 978-3-941271-49-4150 Seiten, Broschiert, Format A 4, zahlreiche farbige Abbildungen, Schiller Verlag Hermannstadt Bonn 2011
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Brigitte Ina Kuchar: Siebenbürgische KücheISBN 978-3-941271-46-3Data apariţiei: Februar 2011 Preis: 80 Lei / 19,90 EURcomandă acum...350 Seiten, Hardcover, mit Zeichnungen der Autorin, Schiller Verlag Hermannstadt/Bonn 2011
ISBN 978-3-941271-46-3
Rund 25 Jahre nach Martha Liess’ »Siebenbürgischem Kochbuch« ist im kommunistischen Rumänien das Kochbuch von Brigitte Ina Kuchar erschienen. Für die Autorin hatte es einen langen Kampf bedeutet, bis sie das Erscheinen endlich durchsetzen konnte. Der Erfolg belohnte ihre Mühe: Die Auflage ging in die Zehntausende, auch in der DDR wurde das Buch ein Bestseller.
Lange Jahre war das Kochbuch vergriffen und sogar antiquarisch eine Rarität geworden. Dank der Einwilligung der heute in Deutschland lebenden Autorin ist nun diese Neuauflage mit einer behutsamen Anpassung der Sprache möglich geworden.
Bericht über die Buchvorstellung am 19.2.11 im Büchercafe ERASMUS
INHALTSVERZEICHNIS:VORWORT 9 Küchengeräte 12 Zweckmäßige Aufbewahrung von Lebensmitteln 16 Einige Begriffserklärungen 19 Kleine Küchenwinke 27 Gewürze 32 Eine Maßtabelle als Waage-Ersatz 38 VORSPEISEN 39 Kalte Vorspeisen 39 Warme Vorspeisen 51 SUPPEN 64 Suppeneinlagen 79 SOSSEN 83 FLEISCHSPEISEN 90 Geflügel 90 Kalb- und Rindfleisch 100 Lammfleisch 106 Schaffleisch 109 Schweinefleisch 113 Speisen aus Faschiertem 122 FISCHUNDWILDBRET 135 Fisch 135 Wildbret 144 GARNIERUNGENUNDAUFLAGEN 154 Garnierungen 154 Auflagen 162 GEMÜSEZUSPEISENUNDEINTOPFGERICHTE 166 Gemüsezuspeisen 166 Eintopfgerichte 172 SALATE 180 MEHLSPEISEN 189 Gekochte Mehlspeisen 189 Gebackene Mehlspeisen 193 BACKWERKUNDSÜSSSPEISEN 197 Brote 197 Gebäck 199 Hefebäckerei 205 Honigbäckerei 216 Kleingebäck 222 Kuchen 230 Rouladen 237 Schnitten 241 Torten 251 Glasuren 265 Fruchtsüßspeisen 268 Aufläufe, Krems, Puddings 277 Speiseeis 286 GETRÄNKE 292 GEMÜSEUNDOBST 299 Gemüse 299 Obst 306 Gemüsekonservierung 312 Obstkonservierung 325 ALPHABETISCHESREZEPTVERZEICHNIS 333
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Gerhard Schullerus (Hg.): Aus Verantwortung für die KircheISBN 978-3-941271-45-6Data apariţiei: Dezember 2010 Preis: 49 Lei / 17,00 EURcomandă acum...Schriften aus dem Nachlass und Nachdrucke von Bischof Friedrich Müller II.
exkl. Kleinstausgabe, nur 193 Exemplarebroschiert, 123 Seiten, Schiller Verlag Hermannstadt 2010
ISBN 978-3-941271-45-6
»Die in diesem Buch ausgewählten oder in ihm erstmalig veröffentlichten Schriften Bischof Friedrich Müller II. sind chronologisch geordnet und in ihrem jeweiligen zeitlichen Zusammenhang verständlich gemacht.
Dr. Gerhard Schullerus Zur Rezension von Hannelore Baier (ADZ)
Zur Rezension von Wolfgang Wagner (ADZ)
Vom gleichen Herausgeber ist erschienen: Gerhard Schullerus, Wolfram G. Theilemann (Hg.) : Blätter vergangener Tage - Fundstücke aus dem Nachlaß des Bischofs Friedrich Teutsch Preis: 35 Lei / 10 EUR
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Wilhelm Andreas Baumgärtner: In den Fängen der GroßmächteISBN 978-3-941271-44-9Data apariţiei: Dezember 2010 Preis: 79 Lei / 19,80 EURcomandă acum...Siebenbürgen zwischen Bürgerkrieg und ReformationTeil 4 der Sachsen-Geschichte von W.A. BaumgärtnerHardcover, 460 Seiten, 40 Fotos, davon 30 in Farbe, Orts- und Personenregister, Schiller Verlag Hermannstadt/Bonn 2010ISBN 978-3-941271-44-9
»Wie entstand das Fürstentum Siebenbürgen? Ungarns Niedergang ermöglichte Transsylvaniens Aufstieg. Das Waffengeklirr der osmanischen Heere konnte niemand überhören.
Sie überrannten den Balkan, sie überrannten Ungarn, sie wollten den »goldenen Apfel« Wien pflücken. Dieser große Konflikt zwischen Abend- und Morgenland mit den zahlreichen Kriegen, die man im Westen die Türkenkriege nennt, erreichte 1526 mit der Vernichtung Ungarns und 1529 mit der Belagerung Wiens seine ersten Höhepunkte. Zeitumstände und nicht planvolle Absicht führten dazu, dass aus Siebenbürgen, dieser Provinz des ungarischen Reiches, ein (beinahe) selbstständiger Staat wurde. [...]
Was auf der einen, weltlichen Seite, ein Unglück war – der Staatskollaps –, entpuppte sich auf der anderen, der kirchlichen, für die Reformwilligen als ein historischer Glücksfall. Unhistorische Fragen drängen sich auf. Wenn der ungarische Ständestaat nicht unter dem türkischen Ansturm zusammengebrochen wäre, hätten die Siebenbürger Sachsen Luthers Ideen trotzdem so schnell umsetzen können?
Oder wenn Ferdinand I. und Johann Zapolya sich nicht gegenseitig ausgeschaltet hätten, wäre die Reformation auch so friedlich verlaufen? Hypothetische Fragen, offene Antworten. Lassen wir doch das Geschehen seinen Lauf nehmen. zur Rezension von Beatrice Ungar
In dieser Reihe ebenfalls erschienen:
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Friedrich Karl Johann Mild: Schäßburger ChronikISBN 978-3-941271-43-2Data apariţiei: November 2010 Preis: 54 Lei / 13,60 EURcomandă acum...Hardcover (fest gebunden), 21,4x14,5 cm, 107 Seiten, mit 60 s/w-Reproduktionen aus dem Photoarchiv des Julius Misselbacher und Anmerkungen von Gernot Nussbächer, Schiller Verlag Hermannstadt – Bonn 2010ISBN 978-3-941271-43-2
Er schreibt im Vorwort zu seiner Chronik: "Ich habe diese Chronik vor allem für meine sächsischen Volksgenossen zusammengestellt, die sie interessierenden Daten aus dem zwanzigsten Jahrhundert aufgenommen, andere zwar auch, aber nur insoweit sie für die Zeit- und Kulturgeschichte unserer Stadt von Bedeutung sind.
Bis zum Jahre 1781 besaßen in Schäßburg, wie auch in den übrigen sächsischen Städten, nur Sachsen, das heißt Deutsche, das Recht auf liegenden Besitz. Nachdem es bisher niemand unternommen hat, sich näher mit der Geschichte meiner Vaterstadt zu beschäftigen, so versuche ich es.
Diese Chronik ist ein vorläufiger Versuch, der keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und daher zu weiteren, vollkommeneren Arbeiten auf diesem Gebiet anregen soll."
zur Rezension von Hannelore Baier, ADZ
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Anselm Roth: Michelsberg und seine Burg (Broschüre)ISBN 978-3-941271-41-8Data apariţiei: September 2010 Preis: 9 Lei / 3 EURcomandă acum...Broschüre, 16 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, Schiller Verlag Hermannstadt – Bonn 2010
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Schiller Verlag: Hermannstadt / Sibiu und das alte Land (Topographische Karte)ISBN 978-3-941271-39-5Data apariţiei: September 2010 Preis: 25 Lei / 8 EURcomandă acum...Topographische Karte, Maßstab 1 : 50 000
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Karin Gündisch: Weit, hinter den WäldernISBN 978-3-941271-35-7Data apariţiei: Juli 2010 Preis: 40 Lei / 12,90 EURcomandă acum...135 Seiten, fest gebunden, zahlreiche s/w Abbildungen, Schiller Verlag 2010Neuauflage
Weit hinter den Wäldern, hinter Flüssen, Bergen und vielen Grenzen liegt der Ort, von dem ich erzählen will. In Gedanken kehre ich immer wieder dahin zurück, so als ob ich nach Hause ginge.
In mittelalterlichen lateinischen Urkunden wird Siebenbürgen Transsilvania, Land jenseits des Waldes, genannt. Hier leben Rumänen, Ungarn und Deutsche nebeneinander, heute immer mehr auch miteinander. Die ersten Deutschen sind vor etwa achthundert Jahren als Kolonisten nach Siebenbürgen gekommen. Sie haben Wälder gerodet, Felder angelegt, Dörfer und Städte gegründet. In ihren Siedlungsgebieten waren sie in der Mehrheit. Sonst aber waren sie eine Minderheit.
Peters Mutter starb früh. Sein Vater wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zur Aufbauarbeit in die Sowjetunion deportiert. Peter und seine Geschwister Doris und Hanzi lebten mit den Großeltern auf einem Bauernhof. Es war das Jahr 1949, ein langes Jahr, in dem die Kinder auf die Rückkehr ihres Vaters warteten.
im Frühling 2010 Karin Gündisch
Über die Autorin:
Karin Gündisch , geboren 1948 in Heltau/Cisnădie in Rumänien, hat Deutsch und Rumänisch in Klausenburg/Cluj und Bukarest studiert. Sie arbeitete als Deutschlehrerin in Bukarest, nebenbei war sie Freie Mitarbeiterin bei der rumäniendeutschen Presse, bei Rundfunk und Fernsehen. Die Autorin veröffentlichte Kindergeschichten und arbeitete an Deutschlehrbüchern mit.
Seit 1984 lebt sie als freie Schriftstellerin in Deutschland.
Für den Band »Lügengeschichten« (Creangă Verlag Bukarest) erhielt Karin Gündisch 1984 den Rumänischen Kinderbuchpreis. Im gleichen Jahr wurde sie für »Geschichten über Astrid«, erschienen bei Beltz & Gelberg in Deutschland, mit dem erstmalig vergebenen Peter-Härtling-Preis für Kinderliteratur ausgezeichnet. Für ihre Aussiedlergeschichten »Im Land der Schokolade und Bananen«, die auch ins Französische und Japanische übersetzt wurden, bekam sie 1991 den Kinderbuchpreis der Ausländerbeauftragten des Berliner Senats. 2001 erhielt Karin Gündisch ein Literaturstipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg.
Außerdem erschienen »Weit, hinter den Wäldern« und »Großvaters Hähne« (1994). »Das Paradies liegt in Amerika« (2000) liegt auch in der amerikanischen Fassung vor, »How I Became an American« (2001) wurde 2002 mit dem amerikanischen Preis „Mildred L. Batchelder Award“ ausgezeichnet. »Cosmin« ist 2005 in der Reihe Hanser bei dtv erschienen und wurde übersetzt: ins Kroatische, Slowenische und demnächst auch ins Ungarische und Rumänische. »Lilli findet einen Zwilling« gab der Sauerländer Verlag 2007 heraus.
zur Rezension von Michaela Nowotnick
Von Karin Gündisch im Schiller Verlag ebenfalls erschienen:
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Bettina Schuller: TRANSSYLVANIEN - Spielplatz der GedankenISBN 978-3-941271-38-8Data apariţiei: Juli 2010 Preis: 59 Lei / 16 EURcomandă acum...173 Seiten, fest gebunden, s/w Abbildungen, Schiller Verlag 2010Transsylvanien – Siebenbürgen Seiner bewegten Geschichte des 20. Jahrhunderts begegnen wir in Bettina Schullers Erzählungen:
Die glücklichen Jahre der Kindheit in einer großbürgerlichen Welt der Siebenbürger Deutschen.
Nach der Machtübernahme durch die Kommunisten veränderte sich Leben und
Der dritte Teil des Buches entstand in der Emigration im beklemmend fremden Deutschland und nach Besuchen im neuen Leben in Rumänien nach der Wende.
BETTINA SCHULLER, die einst mit den Bänden »Eine Mäusegeschichte«, »Die tägliche Straße« (1966 und 1969, beide Bukarest), mit Bühnen stücken und mit essayistischen Texten von sich reden machte, hat es nicht mit jener von Thomas Mann apostrophierten »epischen Stiernackigkeit« der so genannten großen Formen der Literatur:
Ihre Stärke liegt vielmehr in der quasi nebenbei notierten, oft aphoristisch zugeschliffenen, inhaltlich immer unkonventionell verlaufenden Prosa, wobei ihr im Sinne ästhetischer Handwerklichkeit schöne, das heißt im Einzelnen klare, im Ganzen ausgewogene, reife Sprachgebilde gelingen. Ihre Prosa ist unpathetisch, zuweilen meditativ, nach Sujet und Laune spritzig.
Hans Bergel
zur Rezension von Hannelore Baier
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Liliana Popa: Oamenii si carti in Sibiul de altadataISBN 978-3-941271-37-1Data apariţiei: Juli 2010 Preis: 40 Lei / 17,90 EURcomandă acum...Tipografi si tiparnite, bibliofili si biblioteci, librari si librarii in marturii documentarein rumänischer Sprache mit einem Vorwort von Dr. Constantin Ittu und einem dt. Abstrakt von Dr. Wolfram Theilemann, 375 Seiten, broschiert, Schiller Verlag 2010Die als Resümee jahrelanger Detailforschung einer der ausgewiesensten Hermannstädter Stadt- und Kirchenarchivarinnen angelegte Arbeit enthält zum einen wohlrecherchierte und umfassende Daten zur allgemeinen Buch- und Buchdruckereigeschichte der siebenbürgisch-sächsischen Verwaltungs- und Kulturhauptstadt zwischen 1525 und 1948. Zum anderen unternimmt die Autorin eine grundlegende Synthese der bisher von ihr erarbeiteten Studien zu Einzelaspekten der siebenbürgischen Buchgeschichte, die an verschiedenen Stellen veröffentlicht worden sind.
Cei care se aşteaptă ca prin lectura cărţii de faţă să fie conduşi pe un făgaş îngust care priveşte doar evoluţia tiparului în oraşul de pe Cibin au plăcuta surpriză de a găsi un tablou mai cuprinzător al vieţii spirituale şi politice a societăţii. Cercetătoarea Liliana Popa a studiat variate documente din Arhivele Naţionale Sibiu şi de la Arhiva Centrală a Bisericii Evanghelice C. A. din România, începând cu acte ale Magistratului Sibiu, acte de partaj, memorii ale tipografilor adresate autorităţilor, scrisori, cataloage ale librăriilor şi terminând cu cărţile păstrate până astăzi din librăriile vremii. A rezultat astfel o lucrare bine documentată prin surse în primul rând primare.
Martin Bottesch
Dr. C. Ittu
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Anselm Roth: Postkartenset Siebenbürgen37729Data apariţiei: April 2010 Preis: 10 Lei / 5 EURcomandă acum...10 Postkarten aus Siebenbürgen, farbig, Schiller Verlag Hermannstadt – Bonn 2010
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Wilhelm Andreas Baumgärtner: Der vergessene WegISBN 978-3-941271-36-4Data apariţiei: Juli 2010 Preis: 59 Lei / 16 EURcomandă acum...Wie die Sachsen nach Siebenbürgen kamen...Teil 1 der Sachsen-Geschichte von W.A. Baumärtner
189 Seiten, fest gebunden, zahlreiche s/w Abbildungen, Schiller Verlag 2010erweiterte und verbesserte Neuauflage
Wieso die Siebenbürger Sachsen überhaupt in Siebenbürgen sind, ist ein historisches Rätsel, das bis heute niemand wirklich gelöst hat. Es gibt zwar viele Theorien darüber, wie diese deutschen Kolonisten im Mittelalter in das Gebiet im Karpatenbogen geraten sind, aber wirkliche Beweise hat bisher keiner präsentieren können. So sind im Laufe der Zeit die widersprüchlichsten Hypothesen entstanden, die eines alle gemeinsam haben: Es fehlt der Beweis.
Immer wieder haben Autoren behauptet, eine Lösung gefunden zu haben. Und wenn es einer der Theorien gelang, ins öffentliche Bewusstsein vorzudringen, so war der Weg bereitet für eine ungehemmte Legendenbildung. Die Hypothese, dass der ungarische König Geisa II. aus sicherheitspolitischen und zivilisatorischen Gründen im 12. Jahrhundert deutsche Siedler von Rhein und Mosel nach Siebenbürgen geholt hat, gehört zu diesen Legenden, die durch ihre notorische Wiederholung inzwischen einen Wahrheitsanspruch erhebt.
Doch es ist Aufgabe der Geschichtsschreibung, ganz genau zwischen Realität und Legende zu unterscheiden. Wie ihr das auch gelungen ist, möchten wir mit einem Überblick über die vielfältige und trotz fehlender Beweise faszinierende Forschung der vergangenen Jahre bis zur Gegenwart zeigen. Tatsache ist, dass es verschiedene deutsche Kolonistengruppen von unterschiedlicher Herkunft gegeben hat, die sich zu bestimmten Zeiten unter besonderen historischen Bedingungen im Karpatenbecken angesiedelt haben.
Über den Autor:
Wilhelm Andreas Baumgärtner wurde 1952 in Hermannstadt geboren. Nachdem er das Brukenthal-Gymnasium in seiner Heimatstadt absolviert hatte, studierte er evangelische Theologie am Vereinigten protestantischen Institut mit Universitätsgrad in Hermannstadt. Doch als ihm und den seinen die Heimat zu eng wurde, wanderten sie 1977, wie so viele andere, nach Deutschland aus.
Seine Studien setzt er an der Universität Konstanz in den Fächern Geschichte, Germanistik fort. Nach dem Grundstudium 1980 trieben ihn Erfahrungs- und Erlebnislust zur Universität Erlangen, wo er Neuere Geschichte (unter anderem bei Prof. Helmut Diwald), Osteuropäische Geschichte (bei Prof. Karl-Heinz Ruffmann, Prof. Stöckl) und Germanistik studierte und den Abschluss mit einem Magister Artium (M. A.) erreichte.
Seine Berufsjahre begann er mit einer Volontärsausbildung in der Redaktion der „Bietigheimer Zeitung", einem Lokalblatt aus dem Großraum Stuttgart. Hier arbeitete er als Lokal- und Kulturredakteur und war für die erst wöchentlich, dann beinah täglich erscheinende Kulturseite dieser Zeitung verantwortlich. Anschließend wechselte er als Lokalredakteur zur Cannstatter Zeitung. Vom Lokalen-Bereich kam er 1992 in die Redaktion des „Magazins Wirtschaft", dem Publikationsorgan der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart und war gleichzeitig auch in deren Presseabteilung tätig.
Während der ganzen Zeit arbeitete Wilhelm A. Baumgärtner auch als freier Journalist für die Feuilletons vieler lokaler und regionaler Zeitungen. Es folgten regelmäßige Beiträge, Reportagen, Interviews, Berichte, für das Evangelische Gemeindeblatt für Württemberg, Publikationen in Kunstkatalogen, Essays für die Literaturzeitschrift „Exempla" aus Tübingen, eine Buchveröffentlichung 1988 im Eulen-Verlag, Freiburg i. Br. Das Interesse an historischen Themen war schon immer vorhanden. Publizistisch äußerte sich das in Sonderveröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen, heute in dem Schreiben von Büchern.
In dieser Reihe ebenfalls erschienen:
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Anselm Roth, Holger Wermke: Birthälm - Dorf und Kirchenburg (Broschüre)ISBN 978-973-1932-26-2Data apariţiei: April 2010 Preis: 9 Lei / 3 EURcomandă acum...Broschüre, 16 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, Schiller Verlag Hermannstadt – Bonn 2010
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Gabriela Benghia, Adina Serb, Rolf Willaredt: Deutsch Klasse 10ISBN 978-973-8875-66-1Data apariţiei: April 2010 Preis: 41 Lei / 10 EURcomandă acum...das offizielle Deutschbuch für die 10. Klasse272 Seiten, broschiert, zahlreiche farbige Abbildungen, Schiller Verlag 2010Dieses Lehrbuch entspricht den Inhalten und den Aufgabenstellungen nach dem Lehrplan für "Deutsch als Muttersprache" in Rumänien aus dem Jahre 2009.
aus der ADZ vom 15.4.2010:
Deutschlehrbuch für die 10. Klasse vorgestellt / Von Raluca Nelepcu
Drei Jahre lang haben sie hart gearbeitet, nun lässt sich das Ergebnis ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit sehen: Acht Autorinnen und Autoren haben das Deutschlehrbuch der 10. Klasse für Schulen mit Unterricht in deutscher Muttersprache gestaltet - dieses wird demnächst im Unterricht angewandt werden können. Finanziert wurde das Lehrbuch aus Mitteln der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA).
Vor Kurzem lud Dr. Rolf Willaredt, Fachberater für Deutsch und Deutschsprachigen Fachunterricht seitens der ZfA, nach Temeswar/Timisoara, zur offiziellen Vorstellung des Deutschlehrbuchs für die 10. Klasse. Zu dem Ereignis kamen Schulleiter und Deutschlehrer aus den Verwaltungskreisen Temesch/Timis, Arad und Karasch-Severin/Caras-Severin. Anwesend waren auch Christiane Cosmatu vom rumänischen Bildungsministerium in Bukarest und Viorica Rosu, Inspektorin für Deutsch im Kreis Temesch.
Dr. Rolf Willaredt präsentierte das Deutschlehrbuch der 10. Klasse für Schulen mit Unterricht in der Muttersprache Deutsch. 6000 Euro („relativ wenig für ein Lehrbuch“, so Rolf Willaredt) kostete das Buch, ohne die notwendigen Seminare für das Autorenteam. Die Lehrer, die das Deutschbuch erarbeitet haben, stammen vom AMG-Lyzeum in Arad (Gabriela Benghia, Martin Schwägerl und Adina [erb), vom Nikolaus-Lenau-Lyzeum in Temeswar (Magdalena Balogh, Elisabeth Brãdiceanu-Persem und Astrid Otiman) sowie vom Pädagogischen „C.D.Loga“-Lyzeum in Karansebesch (Gabriela-Simona Mateiu). Das Projekt koordinierte Dr. Rolf Willaredt.
„Leben, gestalten, verantworten“ ist das Motto des Lehrbuchs. Und gerade das sollen die Inhalte des Buchs den Schülern vermitteln. Sprachkompetenz, Sozialkompetenzen, Europakompetenz, Geschichtsbewusstsein und Medienkompetenz können sich die Schüler, die das Lehrbuch benutzen werden, aneignen. Das Buch entspricht den Inhalten und Aufgabenstellungen des rumänischen Lehrplans. „Beim Gestalten des Lehrbuchs haben wir die Interessen der Schüler in Betracht gezogen“, sagte Rolf Willaredt. Bisher mussten sich die Deutschlehrer, die bei Lyzeumsklassen unterrichteten, das gesamte für den Unterricht notwendige Material kopieren. „Es war ein unglaublicher Aufwand, sich den gesamten Unterrichtsstoff zu besorgen. Vor allem junge Lehrer hatten es diesbezüglich besonders schwer“, sagte Dorothea Buzarin, Deutschlehrerin am Banater Kolleg in Temeswar.
Das Lehrbuch für Klasse 10 ist in acht Kapitel aufgeteilt. Literarische Texte und Textauszüge sowie Sachtexte sind darin enthalten. Auszüge aus der „Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien“ wurden ebenfalls in Betracht gezogen. Zu jedem Text gibt es Aufgaben, unter anderen werden die Schüler aufgefordert, die Themen selbstständig zu vertiefen. Obwohl laut Lehrplan die Grammatikfragen bis zur 10. Klasse fast komplett beantwortet sein sollten, wurden trotzdem einige Grammatikaufgaben in das Buch aufgenommen. Auch im Anhang des Lehrbuchs gibt es spezielle Grammatikübungen und Nachschlagemöglichkeiten. Besonderes Augenmerk gilt der rumäniendeutschen Literatur.
Das Lehrbuch der Klasse 10 folgt dem Lehrbuch der 8. Klasse, das „von vielen Lehrern als zu kompliziert betrachtet wurde“, so Dr. Willaredt. „Auch das Lehrbuch der achten Klasse ist lehrplangemäß erarbeitet worden, leider hatte es keine richtige Einführung“, fuhr der Fachberater fort. Im Herbst soll ein Seminar organisiert werden, das als Einführung in das Lehrbuch der 10. Klasse gedacht ist.
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Dr. Robert Offner (Hg.): Paulus Kyr - Die Gesundheit ist ein köstlich DingISBN 978-3-941271-33-3Data apariţiei: April 2010 Preis: 75 Lei / 19 EURcomandă acum...Ein ins Deutsche, Rumänische und Ungarische übersetzter undmit zeitgenössischen Bildern versehener und kommentierter Nachdruck des Gesundheitslehrbuches des Kronstädter Arztes Paulus Kyr
ISBN 978-3-941271-33-3
383 Seiten, zahlreiche s/w-Abbildungen, fest gebunden, Schiller Verlag, Hermannstadt/Bonn, 2010
75 Lei / 19 Euro
lat. Originaltitel:
Sanitatis studium ad imitationem aphorismorum compositum.Item, alimentorum uires breuiter et ordine alphabetico positae.Autore Paulo Kyr medico.Corona 1551
Herausgegeben von Dr. Robert Offner
unter Mitwirkung von László András Magyar und Konrad Goehl
Die gsundheit ist ein koestlich ding / Dem menschen allbereit / Dieselb wirt offt geachtet ring / Und ubel angeleit.« – So lautet ein alter Badechoral, der im späten Mittelalter vermutlich in vielen Bädern gesungen wurde. Lieder und Musik dienten ebenso wie Speis und Trank, die Behandlung durch den Bader, Kartenspiel und erotische Freizügigkeit zu den Vergnügungen des gesunden wie auch des Heilung suchenden Volkes. Der Wunsch nach Gesundheit und Wohlergehen, Schönheit und ewiger Jugend dürfte nämlich wie die Angst vor Krankheiten und Seuchen so alt wie die Menschheit sein. Die Gesundheit zählt unverändert zu den kostbarsten Gütern der Welt.
Wie gingen unsere Vorfahren mit Themen wie Gesundheitsvorsorge, Hygiene, Essen und Trinken vor Jahrhunderten um? Wie lebten, liebten und ernährten sich die Menschen im Karpatenbogen vor einem halben Jahrtausend? Welche Gesundheitslehren prägten die verschiedenen sozialen Schichten? Und welcher Glaube und Aberglaube beziehungsweise Mythen und Traditionen, nicht zuletzt Aderlaßkalender und Kräuterbücher beeinflußten tiefgreifend das Leben der Menschen in dieser Region Europas? Auf der Suche nach authentischen Antworten auf solche Fragen kann dem heutigen Leser das neu veröffentlichte Gesundheitslehrbuch des Kronstädter Stadtarztes Paulus Kyr aus dem Jahr 1551 äußerst hilfreich sein.
Von dieser bibliophilen Rarität sind vermutlich nur noch drei schwer zugängliche Exemplare überliefert. Infolgedessen ist das Büchlein für die Allgemeinheit weitgehend unbekannt geblieben und im internationalen Schrifttum so gut wie nie rezipiert worden, obwohl es dies in hohem Grad verdient hätte. Daraus resultierte der Entschluß zu einer Neuausgabe des Buches, die einen optimalen Zugang zu diesem Werk ermöglichen soll. Der Herausgeber hielt es für sinnvoll, neben den Abdruck des lateinischen Textes die Übersetzungen in die traditionellen Volkssprachen Siebenbürgens zu stellen.Robert Offner, im Januar 2010
Blick ins Buch
Rezension von András F. Balogh, ADZ vom 17.04.2010:
Die Wohlfühlwochenenden sind bereits „im dunklen Mittelalter“ entdeckt worden: Wer das nicht glaubt, soll einen Blick auf den Umschlag des neuesten Buchs von Robert Offner werfen, der in einem 380 Seiten starken Band das Gesundheitslehrbuch des Kronstädter Arztes Paulus Kyr aus dem Jahr 1551 auf Latein, Deutsch, Rumänisch und Ungarisch neu aufgelegt hat. Auf dem Buchdeckel baden lustige Paare in einem Badehaus, sie sitzen in großen Badewannen, Essen wird aufgetischt, ein Musiker spielt auf und die Vertreter der weltlichen und geistlichen Macht, ein Prälat und ein Herzog passen auf die guten Sitten der nackten Paare – vergebens – auf, denn unmissverständliche und unsittliche Handgreifungen sind auch zu sehen.
Blättert man im Buch weiter, bzw. wenn man den Hinterdeckel genauer unter die Lupe nimmt, so wird man des alten lateinischen Sprichworts gewahr: Sic transit gloria mundi, so vergeht der Ruhm der Welt, denn nach den schönen kommen die kargen Zeiten. Auf dem abgebildeten lateinischen Originaldruck sind solche Wörter zu lesen wie purgatio (Reinigung durch Stuhlgang), inflammatio (Entzündung), vomitus (Erbrechen), apoplexia (Schlaganfall) und schließlich paralysis. Wer diese Übel vermeiden möchte, soll die Ratschläge des Herrn Kyr genauestens befolgen.
Dem selbst- und gesundheitsbewussten Patienten aus Kronstadt und aus den Siebenbürgischen Ländern durfte der erste Schritt bei der Befolgung der Ratschläge wohl nicht schwer gefallen sein: Das Badehaus lockte – vor allem dann, wenn koeduzierter Badegang angesagt war. Die Befolgung des zweiten Ratschlags – der fast obligate und im Falle von allen Krankheiten applizierte Aderlass – machte aber Schluss mit lustig: Leberader, Milzader, Achselhöhlenvene, Königsvene, Schulterader, Stirnader, Gemeinader, Schwarzader, Mutterader wurden aufgeschnitten (S. 140) – je nachdem, welche ungute Füllung des Körpers durch die „Barbaren“ (S. 144) diagnostiziert worden ist. Die Barbaren, in der damaligen medizinischen Hochburg, im italienischen Salerno ausgebildete Ärzte, waren sonst biedere Leute, nur dann griffen sie zum trockenen oder im Ernstfall zum nassen Cucurbitula, zum Schröpfkopf, wenn der Aderlass keine Besserung bewirkte und noch effizienter Blut abgesaugt werden musste. Die Blutegel lassen wir dann aus dieser Rezension aus, sonst würde der geneigte Leser diese Zeilen nicht mehr weiter verfolgen können.
Nach dem Aderlass musste man tatsächlich essen, sonst hätte Kronstadt das 17. Jahrhundert nicht erlebt. Herr Kyr empfiehlt den auf die bösen, dicken Körpersäfte achtenden Lesern von Hoedin (Zickleinfleisch) bis Trüffeln, von Drosseln bis Turteltauben, von Johannisbrotfrüchten bis Pinienkern, von Kichererbsen bis Honigwein so ziemlich alles, was östlicher Luxus und westliche Zielstrebigkeit an Essen und Trinken zusammenzubringen vermochte.
Das Buch lässt die heutigen Leser in diesen Höhen und Tiefen der ärztlichen Behandlung und der Genesung nicht allein: Der Lebensweg des Stadtarztes wird beschrieben, das Gesundheitsbuch wird wissenschaftlich aus heutiger Sicht analysiert, und das medizinische Schrifttum der Zeit wird Revue passiert. Die Übersetzung des lateinischen Textes in die drei Sprachen Siebenbürgens ist eine beachtliche philologische Leistung, die in allen Sprachen mit einer solchen Leichtigkeit gemacht wurde, dass man das Blutvergießen während der Lektüre beinahe vergisst.
Rezension von Elena Stoica, Hermannstädter Zeitung, vom 23.04.2010:
Dreisprachige Heilkunde - Medizinisches Lehrbuch neu aufgelegt
Die Neuaflage des Buches des Kronstädter Stadtarztes Paulus Kyr von 1551, „Die Gesundheit ist ein köstlich Ding“, wurde am Samstag im Erasmus-Büchercafé vom Herausgeber Robert Offner vorgestellt. Aktuelle Anmerkungen, Ratschläge, Schwarz-Weiß-Abbildungen sowie ein alphabethisches Verzeichnis von 208 der bekanntesten Lebensmittel jener Zeit vermitteln dem wissbegierigen Leser einen Einblick in die Lebensführung und Denkweise im Siebenbürgen des 16. Jahrhunderts. Das Buch enthält die lateinische Originalverfassung und die Übersetzungen in drei Sprachen – Deutsch, Rumänisch und Ungarisch.
Man hat es einfach heutzutage. Gegen Schmerzen allerlei nimmt man einfach Analgetika ein, die meisten von uns finden es nicht nötig, den Arzt mal danach zu fragen. Wir kümmern uns selbst darum. Wichtig ist: Schmerz wird gelindert, die Ursache scheint uns nicht mehr so sehr zu interessieren.
Anders war die Einstellung der Menschen im 16. Jahrhundert. Von Prävention ist immer gepredigt worden, in Siebenbürgen schriftlich sogar schon seit fast 460 Jahren. Die gesunde Lebensführung ist die Kernaussage des Gesundheitslehrbuches, das im Jahre 1551 zum ersten Mal vom Stadtarzt Paulus Kyr für die Honterusgemeinde in Kronstadt veröffentlicht wurde. „Die Gesundheit ist ein köstlich Ding“ oder, in seiner Zeit, „Sanitatis studium ad imitationem aphorismorum compositum item, alimentorum uires breuiter et ordine alphabetico positae“, gilt als erstes gedrucktes medizinisches Buch Siebenbürgens, so der Philologe und Medizinhistoriker László András Magyar in einem der drei einleitenden Beiträge, die in der neu herausgegebenen Auflage zu lesen sind.
Das Büchlein war laut Widmung für die Schüler des evangelischen Gymnasiums gedacht: „Paulus Kyr wünscht der studierenden Jugend von Kronstadt Heil und Wohlfahrt“. Durch seine Komplexität und die zahlreichen Anweisungen, galt das im Lateinischen verfassten Schulbuch, trotz der hilfreichen Ratschläge, zu seiner Zeit als eher exklusiv. Viele Beispiele konnten wohl nur von denjenigen verstanden werden, die mit der klassischen Diätetik wie z. B. der Viersäfte-Lehre vertraut waren. Dieser medizinphilologischen Theorie nach, bestehe die Welt aus vier Elementen, Erde, Wasser, Feuer und Luft, deren je ein „Saft“ im Organismus entspreche. Was Kyr eigentlich in seinem Lehrbuch analysiert, sind „die nicht natürlichen Verrichtungen“, die den Gesundheitzustand jedes Menschen beeinflussen. Es gäbe also sechs Verrichtungen – Luft, Speise und Trank, Bewegung und Ruhe, Schlafen und Wachen, Ausleerung und Anfüllung (des Leibes) und die Gemütsverfassungen – die man beachten müsse, sowohl um Krankeiten zu vermeiden als auch um einen gesunden Geist in einem gesunden Körper zu haben.
Die präzisen Erklärungen in Bezug auf die Funktionen der menschlichen Organe infolge verschiedener chirurgischer oder pflanzlicher Behandlungen geben dem Leser den Eindruck, dass er als Studierender dem Lehrer Paulus Kyr in einer Aula des 16. Jahrunderts zuhört. Auch bekommt man Einblick in die Praktiken der Zeit bei der Entleerung von den „bösen Säften“ mit Hilfe empirischer Methoden wie u.a. Aderlass, Schröpfkopf, Erbrechen oder Stuhlausscheidung.
Manche Empfehlungen mögen von modernen Lesern als banal oder selbstverständlich empfunden werden. Es gibt trotzdem in dem Buch Aussagen, deren Aktualität unumstritten ist. Tägliche Spaziergänge, Übungstätigkeit vor und nach einem Mahl, häufige Bäder, vorsichtige Kombinationen von Lebensmitteln aber auch die Erkenntnisse über den Einfluss der Gemütsverfassung auf die Lebensführung bestätigen seine ...
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Jaques Picard: Edit von ColerISBN 978-3-941271-31-9Data apariţiei: April 2010 Preis: 55 Lei / 15 EURcomandă acum...Als Nazi-Agentin in Bukarest mit einem Vorwort von Paul Milata
ISBN 978-3-941271-31-9
230 Seiten, fest gebunden, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2010
55 Lei / 15 Euro
"1938 wussten die Deutschen aus Rumänien nicht, wie ihnen geschah, als Edit von Coler, eine ihnen vollkommen unbekannte Person, innerhalb von 48 Stunden ihre Gleichschaltung an das Reich bewerkstelligte. Wer war von Coler? Das vorliegende Buch beginnt in der avantgardistischen Künstler-Szene Berlins und gleitet in die Wirren des Finnisch-Sowjetischen Krieges; es verführt in die Goldenen Zwanziger Deutschlands und verfolgt das Abdriften des deutschen Bürgertums in die Fänge des Nationalsozialismus; es widmet sich ausgiebig der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Herr Picard hat bei dem Versuch, die spärlich geöffnete Türe zur relevanten Vergangenheit der Deutschen in Rumänien aufzustoßen mit einem Schlag einen spannenden Blick auf einen Querschnitt der europäischen Regionen und Epochen ermöglicht."
PAUL MILATA
JACQUES PICARD hat als Gymnasiallehrer 30 Jahre lang in Deutschland gelebt. Er widmete sich seit 1990 der Geschichte der Siebenbürger Sachsen und veröffentlichte das Buch »Les Saxons de Transylvanie«. Picard war seit Ende 2009 Offizier im Orden der Akademischen Palmen, eine der höchsten Auszeichnungen der Republik Frankreich für Verdienste um das französische Bildungswesen.
Jacques Picard ist Anfang März 2010, nur wenige Tage, bevor er das Buch aus der Druckerei zugeschickt bekommen hätte, im Elsaß verstorben. Wir trauern um einen liebenswerten Menschen.
Blick ins Buch
Rezensionen:
Konrad Wellmann in der Hermannstädter Zeitung vom 09.04.2010
Mata Hari in Rumänien?
Zur Biographie der „Nazi-Agentin“ Edit von Coler
Den Buchumschlag ziert das Porträt einer eleganten, im Stil der 1920er Jahre gekleideten Dame. Die ansprechende Gestaltung des Covers in den Reichsfarben schwarz-weiß-rot (gleichzeitig die der Hakenkreuzflagge!) und der Untertitel „Als Nazi-Agentin in Bukarest“ wecken die Neugier des Lesers. Das im Hermannstädter Schiller-Verlag erschienene Buch des Franzosen Jacques Picard versucht Licht in das Wirken einer geheimnisvollen Akteurin auf der politischen Bühne Rumäniens vor 1939 und nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs zu bringen.
Mata Hari ist bis heute der Inbegriff der raffinierten Spionin, die mit ihrer erotischen Ausstrahlung hohen Offizieren militärische Geheimnisse entlockt. Der Name Edit von Coler sagt jedoch den wenigsten etwas. Den Versuch, diese Lücke zu füllen, macht das Buch von Jacques Picard.
Wer war die mysteriöse Unbekannte? Welche Rolle spielte sie in der deutschen und rumänischen Politik? Weshalb gilt sie bis heute als schillernde Persönlichkeit?
Edit von Coler wird 1895 als Edit Heinemann in Berlin geboren. Als Kind konservativer, wohlhabender Eltern hat sie Zugang zu höchsten Kreisen. Im Jahr der Russischen Oktoberrevolution heiratet sie den Oberleutnant Ulrich von Coler, später Oberst der Wehrmacht und der finnischen Armee, bei der er sich im Kampf gegen die Bolschewisten Verdienste erwirbt. Trotz der Geburt der (einzigen) Tochter Jutta (1918) trennt sich das Paar 1922. Hauptgrund ist der schwerreiche Geschäftsmann Paul Lohmann, der Edit bis 1930 ein märchenhaftes Leben ermöglicht, das sie zur Gründung einer Yachtschule und zum Erwerb des Kapitänspatents nutzt – als einzige Frau ihrer Zeit. Sie soll auch rechtskonservative Verbände finanziell unterstützt haben. Antrieb ihres Handelns ist die Beseitigung der Folgen des Vertrags von Versailles, der nicht nur in ihren Augen Deutschland zutiefst gedemütigt hat. Schon früh (Mai1931) tritt sie in die NSDAP ein und macht Karriere. Sie wird Dramaturgin beim Staatstheater, vermutlich eine Tarnfunktion, um „Salonspionage“ zu betreiben. Im März 1935 avanciert sie dank ihrer Fremdsprachenkenntnisse zur Auslandspressechefin im Reichsnähramt. Das Interesse an Rumänien wird geweckt durch ihre Vorliebe für rumänische Zigeunermusik!
Das frankophile Rumänien war als Mitglied der „Kleinen Entente“ in den 20er Jahren zur Regionalmacht im Südosten Europas aufgestiegen. Da es für Hitlers Pläne zur Eroberung von „Lebensraum“ in Russland beste Voraussetzungen bot (geopolitische Lage und die weltweit fünftgrößten Erdölvorkommen), versucht Deutschland dieses Land „friedlich“ zu erobern. Dafür scheint eine so kluge, gewandte, begabte und außerdem wunderschöne Frau bestens geeignet, zumal sie treu zur Nazi-Ideologie steht.
Ihren ersten spektakulären Coup landet sie, als sie den Streit zwischen den beiden seit 1935 rivalisierenden rumäniendeutschen NS-Parteien im Oktober 1938 innerhalb von 48 Stunden schlichtet. Es ist viel darüber gerätselt worden, wie ihr dies so schnell gelingen konnte. Vermutungen legen nahe, sie habe als Beauftragte der Nazis den Radikalen damit gedroht, daß die NSDAP ihnen die Finanzierung streiche. Damit mischt sich das „Mutterland“ nach 800 Jahren erstmals in die Politik der hiesigen Volksdeutschen ein.
Auch in Rumänien findet sich wieder ein großzügiger Mäzen: Der 54-jährige germanophile Industrielle Nicolae Malaxa ist der reichste Mann Rumäniens, eine „byzantinische Figur“ (75), die zudem auf die Presse Einfluß nimmt. Durch ihn bekommt sie einen einjährigen Vertrag beim „Curentul“ (ihr Name erscheint jedoch nicht im Impressum), wird fürstlich bezahlt und bewohnt ein komplettes Appartement im Hotel Athenée Palace.
Sie beginnt sofort mit vollem Einsatz ihre Aktivitäten im Sinne des Deutschen Reichs. Schon Anfang 1939 wird der französische Geheimdienst auf sie aufmerksam und verdächtigt sie, Gestapo-Agentin zu sein. Zum deutsch-rumänischen Wirtschaftsvertrag, der die für Deutschlands Kriegspläne notwendigen Erdöllieferungen garantiert, hat sie im Hintergrund Wesentliches beigetragen – nach ihren Worten arbeitet sie nur für die „Sicherung des Friedens“ und die „friedliche Gewinnung eines wirklichen Freundes für Deutschland“ (98). Ihr Wirken in Bukarest ist für Agenten unterschiedlicher Staaten auffällig. Die Vielzahl ihrer Kontakte weckt sogar das Mißstrauen der Gestapo, die sie verdächtigt, eine Doppelagentin zu sein.
Nach dem „Blitzkrieg“ gegen Frankreich und dessen Kapitulation am 14. Juni 1940 hat Rumänien nicht mehr die politische Kraft, sich gegen die „Umarmung“ der Deutschen zu wehren. Zudem droht die Sowjetunion mit einem Angriff, wenn die Nordbukowina und Bessarabien nicht an sie abgetreten werden. Der „Wiener Schiedsspruch“ führt zur Rückgabe Nordostsiebenbürgens an Ungarn. Auch die Süddobrudscha geht zurück an Bulgarien. Dies ist das Ende von Großrumänien und das politische Aus für Carol II., der kurz danach abdanken und ins Exil gehen muß. Davor erhält Edit von Coler noch die lang ersehnte Privataudienz beim König – ohne die Genehmigung der deutschen Gesandtschaft. Sie hat sich darauf gut vorbereitet und wird beim einstündigen Gespräch mit dem König zahlreiche wirtschaftspolitische Fragen ansprechen. Ihr eigenmächtiges Handeln verärgert die Vorgesetzten in Bukarest und Berlin. Sie wird abberufen und muss am 2.8.1940 das Land verlassen. In Deutschland wird ihr der Paß abgenommen, und sie wird bis zum Kriegsende nicht mehr ins Ausland reisen dürfen.
Wie es ihr nach dieser Enttäuschung ergeht und was mit ihr bis zum Kriegsende und danach passiert, berichtet der Autor weiterhin faktenreich und spannend. Sie stirbt am 14.5.1949 im Alter von nur 54 Jahren. „Das Grab Edit von Colers gibt es nicht mehr“ (208).
Was ist das Faszinierende an dieser Frau? Sie war eine intelligente, gebildete, überdurchschnittlich begabte und versierte Diplomatin, hervorragend dafür geeignet, im Dienste einer Sache zu agieren, zu vermitteln und politische Erfolge zu erringen. Aus ihrer Perspektive handelt sie mit den besten Absichten. Leider setzt sie ihre überragenden Fähigkeiten für ein verbrecherisches Regime ein.
Das Buch ist die erste Biographie dieser undurchsichtigen Persönlichkeit. Der Autor übersetzte sein Werk selbst ins Deutsche. Vor allem Zitate aus Edit von Colers zahlreichen Briefen und aus dem Tagebuch vermitteln den LeserInnen ein detailliertes Bild der rumänischen Zwischenkriegszeit. Es ist im besten Sinne populärwissenschaftlich, von den Fakten her gediegen, spannend erzählt, im Allgemeinen korrekt formuliert, mitunter in einem etwas saloppen Stil. Ärgerlich sind zahlreiche Druckfehler im Text und Ungenauigkeiten bei den bibliographischen Angaben. Am Schluß sind Kurzbiographien wichtiger politischer Persönlichkeiten zu finden, leider fehlt ein Personenregister.
Das sind aber geringfügige Mängel einer im übrigen verdienstvollen Biographie. Dr. Paul Milata, der den Anstoß zu diesem Werk gab, hat das Vorwort dazu geschrieben. Es kann als Glücksfall gewertet werden, daß Picard in vielen Gesprächen mit Jutta Schröder, dem einzigen Kind Edit von Colers, noch wichtige Details über die Mutter erfuhr. Die Tochter starb im November 2009 - ihr ist das Buch gewidmet.
Der Autor hat das Manuskript im Dezember 2009 abgeschlossen, aber sein Erscheinen nicht mehr erlebt. Er starb im März dieses Jahres in seinem 66. Lebensjahr in Le Val d’Ajol in den Vogesen.
Hannelore Baier in der ADZ vom 09.04.2010
Eine schillernde Persönlichkeit
Zum Buch von Jacques Picard „Edit von Coler. Als Nazi-Agentin in Bukarest“
Von Hannelore Baier
Sie wurde 1895 in Berlin-Charlottenburg in eine Künstlerfamilie geboren und wuchs mit dem Bewusstsein auf, zu der privilegierten deutschen Gesellschaftsschicht zu gehören. Dieses Bewusstsein wird auch im zerbombten Berlin und durch den Krieg zerstörten Deutschland nicht erschüttert. 1917 ging sie eine Vernunftehe ein, die ihr jedoch zum Adelstitel verhalf. 1914 hatte sie ...
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Gernot Czell, Jürgen Henkel, Gerda Mehta, Dagmar Schramm-Grüber (editori): Drumuri noi inspre consensISBN 978-3-941271-28-9Data apariţiei: Decembrie 2009 Preţ: 25 Lei / 6 EURcomandă acum...Negociere constructivă si dispută pozitivă în economie, societate si politică
Medierea (latină: mediare = negociere) reprezintă un proces structurat pentru soluţionarea extrajudiciară, alternativă a conflictelor. Acest procedeu este aplicat în numeroase sectoare sociale, atât pentru conflictele private, cât şi pentru cele publice. ISBN 978-3-941271-28-9 173 de pagini, Editura Schiller-Bonn, 2009 |
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Liliana Popa, Wolfram G. Theilemann (Hgg.): Goldkörner II - Historisches LesebuchISBN 978-3-941271-27-2Data apariţiei: Dezember 2009 Preis: 55 Lei / 19,90 EURcomandă acum...Historisches Lesebuch aus den Archiven der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien
ISBN 978-3-941271-27-2282 Seiten, s/w Abbildungen, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
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Anselm Roth, Holger Wermke: Weltkulturerbe in SiebenbürgenISBN 978-3-941271-30-2Data apariţiei: Dezember 2009 Preis: 60 Lei / 17,40 EURcomandă acum...ISBN 978-3-941271-30-2118 Seiten, über 150 Farbfotos, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
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Peter Jacobi: Stillleben nach dem Exodus - Wehrkirchen in Siebenbürgen (Foto-CD)ISBN 978-3-941271-29-6Data apariţiei: Dezember 2009 Preis: 26 Lei / 5,95 EURcomandă acum...ISBN 978-3-941271-29-6CD mit 2000 Photos, Schiller Verlag, Hermannstadt - Bonn 2009
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1935 | In Ploiesti, Rumänien geboren |
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1954-61 | Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Bukarest |
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1970 | Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland und Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft. |
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1971 | Professur an der Hochschule für Gestaltung, Pforzheim bis 1998. |
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| Lebt und arbeitet in Wurmberg bei Pforzheim. |
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Joachim Gremm: Die Hambach
ISBN 978-3-941271-19-7
Data apariţiei: August 2009 Preis: 62 Lei / 14,80 EUR
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ISBN 978-3-941271-19-7
Hardcover, 157 Seiten, 32 Photos, 2 Landkarten, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
62 Lei / 14,80 Euro
Vom Autor des Bestsellers "Siebenbürgische Reise" ist in unserem Hermannstädter Verlag ein weiteres Buch erschienen, das sich seiner Heimat im Odenwald widmet:
"Die Seele von Hambach war die Bach. Und wie die Bach eine andere geworden ist, so hat sich auch das Dorf verändert - besonders einschneidend in den zweieinhalb Jahrzehnten nach 1950. Joachim Gremm, der diese Zeit als Kind und Jugendlicher erlebt hat, geht diesen Veränderungen in präzisen Beschreibungen nach. Er erinnert sich an vieles, oft schon Vergessenes aus dem Alltag. Gleichzeitig gelingt es dem Verfasser, das lokalhistorisch Typische aufzuzeigen (zum Beispiel die Bedeutung der Mühlen), das für die Bergstraße und die Dörfer des vorderen Odenwaldes insgesamt charakteristisch ist. Daher wird dieses Buch auch für manchen Nicht-Hambacher eine interessante Lektüre darstellen."
Sören Pichotta: Das Landeskirchliche Museum im Hermannstädter Teutsch-Haus (Broschüre)
ISBN 978-3-941271-23-4
Data apariţiei: August 2009 Preis: 12 Lei / 4 EUR
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Broschüre, 16 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, Texte von Sören Pichotta mit Fotos von Anselm Roth
ISBN 978-3-941271-23-4
Schiller Verlag, Hermannstadt 2009
Im Begegnungs- und Kulturzentrum "Friedrich Teutsch" der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien wurde neben dem Zentralarchiv und der Bibliothek ein Landeskirchliches Museum aufgebaut.
Dieses soll das Gemeinde- und gottesdienstliche Leben der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien veranschaulichen. Neben kirchlichen Kunstwerken und Kulturgütern sind auch die Kirchentrachten zu sehen.
Die Broschüre vermittelt einen guten und anschaulichen Überblick über das Museum und die in ihm enthaltenen Ausstellungsgegenstände und ist auch in englischer, französischer und rumänischer Sprache erhältlich (bitte bei Bestellung gewünschte Sprache unter Bemerkungen eintragen).
Auszug aus dem Bericht einer Museumsbesucherin:
Am nächsten Morgen war das Teutsch-Haus unser erstes Ziel, wo wir das Landeskirchliche Museum der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien besichtigten. Ein ganz besonderes Erlebnis! Obwohl es nur aus wenigen kleinen Räumen besteht und in unserem Reiseführer nicht einmal erwähnt wird, ist es mit seiner Sammlung und vor allem deren Aufbereitung und Darstellung ein wahres Kleinod, das jedem Hermannstadt-Besucher wärmstens zu empfehlen ist. Schon von dem großen Bild an der Wand, dem man nach dem Eingangsraum gegenübersteht und das die Kirchenburgen in Siebenbürgen zeigt, war ich überwältigt und hingerissen. Ich dachte nur: „So viel, so gewaltig“, und hatte das Gefühl, dass sich mir die siebenbürgisch-sächsische Welt zum ersten Mal als Ganzes offenbart. Auch die vielen Puppen mit den vielfältigen Trachten und der eigenartigen Mischung von Strenge in der Aufstellung und Verspieltheit der Kindergesichter beeindruckte. Und schließlich die Abendmahlkelche, die in mir die Erhabenheit eines Kirchenraumes und die Würde eines Gottesdienstes heraufbeschworen, die ich so wie in Siebenbürgen kaum gespürt habe.
Johanna Seidl, Siebenbürgische Zeitung (Onlineausgabe), 14.3.2010
Schiller Verlag: Mediasch und das Kokelland (Topographische Karte)
ISBN 978-3-941271-25-8
Data apariţiei: August 2009 Preis: 15 Lei / 4 EUR
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ISBN 978-3-941271-25-8
Maßstab 1:50.000
gefaltet, 97,6 cm x 67,5 cm, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
15 Lei / 4 Euro
Auf der Grundlage der topographischen Blätter der "Directia Topografica Militara", Bukarest, mit deutschen Ortnamen.
Karin Gündisch: Geschichten über Astrid
ISBN 978-3-941271-22-7
Data apariţiei: August 2009 Preis: 40 Lei / 9,70 EUR
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ISBN 978-3-941271-22-7
Hardcover (fest gebunden), 80 Seiten, s/w-Fotos, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
40 Lei / 9,70 Euro
Die Geschichten über Astrid spielen in der Zeit, als ich ein Kind war. Astrid ist nichts Besonderes passiert. Sie sieht sich um und entdeckt die Welt. Mit ihr kann jedes lesende Kind seine eigene Welt entdecken. Für Astrid ist ihr Heltau der Mittelpunkt der Welt. Was die Erwachsenen tun, ist oft rätselhaft und fremd. Astrid denkt über alles nach. Über die Eltern. Über die Schule. Über den Lehrer. Über den lieben Gott. Allmählich gewinnt Astrid Selbstvertrauen und findet sich in schwierigen Situationen zurecht. (Karin Gündisch)
Video von Juli aus Michelsberg über die Buchpräsentation im Büchercafe ERASMUS
Von Karin Gündisch im Schiller Verlag ebenfalls erschienen:
Micul Dejun/Ludwig Giersch: Unde este Europa - Wo ist Europa?
ISBN 978-3-941271-18-0
Data apariţiei: Juli 2009 Preis: 29 Lei / 7 EUR
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eine Reise zwischen Balkan und Kaukasus (deutsch/englisch)
ISBN 978-3-941271-18-0
broschiert, 105 Seiten, zahlreiche Farbfotos, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
29 Lei / 7 Euro
"Unde este Europa"? - geschrieben auf ein Schild, diente den zwei jungen Autoren als Eyecatcher und Aufhänger, um auf ihrer Reise von Hermannstadt nach Georgien zu interessierten Menschen einen direkten Kontakt herzustellen. So führten sie einerseits Interviews, andererseits aber auch Diskussionen und alltägliche Gespräche. Diese werden fragmentarisch und skizzenhaft von den Befragten festgehalten.
Inwieweit verändert sich das Gesicht und die Sicht auf Europa an den Schnittstellen zwischen den beiden Kontinenten?
Ist das Europa von heute das Europa von morgen?
Paul Schuster: Fünf Liter Zuika. Roman in sieben Teilen
ISBN 978-3-941271-14-2
Data apariţiei: Juni 2009 Preis: 100 Lei / 24 EUR
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ISBN 978-3-941271-14-2
alle Einzelbände erstmals als Gesamtausgabe mit 862 Seiten, Softcover, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
100 Lei / 24 Euro
Paul Schusters Kleinsommersberg am Fuße der Karpaten ist ein Sachsendorf, das es nicht gibt. Doch in diesem Werk Paul Schusters tut sich uns diese kleine Welt auf, die märchenhaft und höchst realistisch alles birgt und alles zeigt, was die Deutschen in Siebenbürgen in 800 Jahren aus ihrem Leben
gemacht haben.
Fünf Liter Zuika ist ein Märchen, wenn dieses Märchen auch von sehr einfachen und alltäglichen Dingen zu erzählen scheint. Der Erste Weltkrieg ist vorbei. Ohne sich vom Fleck gerührt zu haben, findet man sich nicht mehr in Ungarn und ist nicht mehr Untertan der Doppelmonarchie, sondern des rumänischen Königs Ferdinand. «Ansonsten hat sich nicht viel geändert; das Wetter bleibt Wetter, auch an den Jahreszeiten merkt man nichts von der neuen Obrigkeit».
Der 1930 in Siebenbürgen geborene Paul Schuster wanderte 1972 nach Berlin aus und arbeitete dort bis zu seinem Tode am 5. Mai 2004 an seiner «Zuika» weiter. Die erste Ausgabe dieses Buches erschien 1967 in Bukarest, ein Jahr später verlegte es der Grazer Verlag Styria, noch ein Mal wurde das Buch 1975 in Berlin (edition der 2) veröffentlicht. Der Autor begleitet seine Siebenbürger Sachsen bis in die Mitte des Zweiten Weltkrieges, bis zu dem Eintritt der wehrfähigen sächsischen Männer in die Waffen-SS Ende 1943. Man will hoffen, daß diesem Buch, das sich fesselnd liest, bewegt und zum Lachen bringt, das wunderbar geschrieben ist, das den besonderen Geist der «österreichischen» Sprache mit dem Einfluß von vielen Sprachen und Kulturen in sich birgt, endlich die verdiente Aufmerksamkeit geschenkt wird.(Olga Martynova)
Wilhelm Andreas Baumgärtner: Im Zeichen des Halbmondes
ISBN 978-3-941271-16-6
Data apariţiei: Juni 2009 Preis: 50 Lei / 16 EUR
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Siebenbürgen in der Zeit der Türkenkriege
Teil 3 der Sachsen-Geschichte von W.A. Baumgärtner
ISBN 978-3-941271-16-6
fester Einband (Hardcover), 292 Seiten, 18 Farbfotos, Namens - und Ortsregister,
Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
50 Lei / 16 Euro
Dritter Band von Baumgärtners Geschichte der Siebenbürger Sachsen
»Alles verändert sich, die kleine, heile Welt Siebenbürgens ist plötzlich ins grelle Scheinwerferlicht der Weltbühne getaucht. Wie so viele, sind auch die Siebenbürger Sachsen von der neuen Situation überrascht. Die Bedrohung nimmt existenzgefährdende Formen an. Die türkischen »Renner und Brenner« sind die neuen Reiter der Apokalypse. Erst brannten die Dörfer des Burzenlandes, doch bald folgten auch die des Altlandes und die des Nösnerlandes. Das ganze Sachsenland war bedroht. Nur feste Mauern versprachen Rettung. Und ein fester Glaube.« W. A. B.
Wilhelm Andreas Baumgärtner wurde 1952 in Hermannstadt geboren. Nachdem er das Brukenthal-Gymnasium in seiner Heimatstadt absolviert hatte, studierte er evangelische Theologie am vereinigten protestantischen Institut mit Universitätsgrad in Hermannstadt. Doch als ihm und den Seinen die Heimat zu eng wurde, wanderten sie 1977, wie so viele andere, nach Deutschland aus.
In dieser Reihe ebenfalls erschienen:
Teil 4: In den Fängen derGroßmächte
Hansotto Drotloff, Günther E. Schuster (Hg.): Mediasch. Ein historischer Streifzug durch die siebenbürgisch-sächsische Stadt an der Kokel
ISBN 978-3-941271-15-9
Data apariţiei: Juni 2009 Preis: 99 Lei / 30 EUR
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ISBN 978-3-941271-15-9
24x24 cm, fester Einband (Hardcover), 352 Seiten, rund 1.000 Fotos, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
99 Lei / 30 Euro
„Die Heimatgemeinschaft Mediasch hat in Zusammenarbeit mit dem Schiller-Verlag in den letzten sechs Monaten ein stattliches Buch entstehen lassen, das ein im wahrsten Sinne farbenfrohes Bild des historischen Mediasch, von seiner Gründung bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts entwirft. 352 Seiten stark, im Großformat 24 mal 24 cm und mit nahezu eintausend Bildern - hinter den nüchternen Zahlen verbirgt sich ein Buch, in dem etwas vom vergangenen Leben in unserer Heimatstadt in Erinnerung gerufen werden soll. Ob es sich tatsächlich um eine „Kokelperle“ handelte, wie ihre Einwohner sie liebevoll titulierten, oder ob unsere Nachbarn recht behalten, die das Städtchen gerne als „Fleosebrich“ bespöttelten, mag nach der Lektüre jeder selbst entscheiden.
In sechs großen Abschnitten nähern sich die Autoren der Stadt in einer Art kreisenden Bewegung in Raum und Zeit. Der Streifzug beginnt mit dem landschaftlichen Umfeld, wendet sich dann dem in fernen Zeiten - in Wort und Bild - fixierten Portrait der Stadt zu, um sich schließlich in seinem Mittelteil auf das historische Zentrum zu konzentrieren. Vier Rundgänge führen um das Kastell als ältester Verteidigungsanlage, rund um die Stadtmauer, zu den Sakralbauten und schließlich durch die Straßen und Plätze der Altstadt. Dem Leben in Alt-Mediasch - der wirtschaftlichen Entwicklung, der Geschichte von Schule und Bildung und dem Vereinsleben - ist ein weiterer Abschnitt gewidmet, ehe das Buch mit einer „Medwischer Chronik“ endet, einem Abschnitt, der weit mehr bietet als nur eine Aneinanderreihung historischer Ereignisse, wie der Titel vermuten lässt ...“ (HG Mediasch)
Georg Stäuble: Europas Zukunft
ISBN 978-3-941271-01-2
Data apariţiei: Mai 2009 Preis: 19 Lei / 13 EUR
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ISBN 978-3-941271-01-2
399 Seiten, Softcover, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
19 Lei / 13 EUR
Ausgehend von der bewegten Geschichte des Kontinents untersucht Georg Stäuble »mögliche Zukunftsvarianten«. Damit liefert er eine wertvolle Grundlage für alle, die über die Zukunft Europas fundiert nachdenken wollen. Georg Stäuble übersiedelte aus seiner Heimat Rumänien, aus Hermannstadt, in die Bundesrepublik Deutschland und lebt seit vielen Jahren in München.
Hans Klein: Kleine Lichter für besondere Stunden
ISBN 978-3-941271-13-5
Data apariţiei: Februar 2009 Preis: 19 Lei / 5 EUR
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ISBN 978-3-941271-13-5
95 Seiten, 40 s/w-Fotos, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
19 Lei / 5 EUR
Hans Klein hat hier eine Sammlung von kleinen Gedichten, Aphorismen und Überlegungen aus dem Alltag vorgelegt. Die gefühlvollen, oft auch sehr persönlichen Zeilen sollen anregen zum Nachdenken und vielleicht auch ein bisschen Hilfe anbieten in manchen schwierigen Situationen. Zugleich aber zeugen viele der Zeilen von einem ruhigen, starken Humor. Jedem Vers ist eine Schwarzweißaufnahme zugeordnet, sie zeigen Eindrücke aus der Natur Siebenbürgens.
Erzbischof Teodosie von Tomis, Schoenauer, Henkel (Hg.): Alle Diakonie geht vom Altar aus
ISBN 978-3-941271-12-8
Data apariţiei: Januar 2009 Preis: 34 Lei / 8 EUR
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368 Seiten, s/w-Fotos, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2009
34 Lei / 8 EUR
Theologie und Praxis der Diakonie
im ökumenischen Dialog
»Orice diaconie porneste de la altar«
Teologia si practica diaconiei în dialogul ecumenic
Dokumentation der Internationalen Theologischen Konsultation/
Documentarea consultarii teologice internationale
»Alle Diakonie geht vom Altar aus …« (Wilhelm Löhe)
Die soziale Arbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland
und der Rumänischen Orthodoxen Kirche im ökumenischen Dialog
10./11. April 2008
Ökumenisches Geistliches Zentrum (Ecumenical Spiritual Center/ESC)
der Diakonie Neuendettelsau
«Orice diaconie porneste de la altar« (Wilhelm Löhe)
Activitatea sociala a Bisericii Evanghelice din Germania
si a Bisericii Ortodoxe Române în dialogul ecumenic.
10./11. aprilie 2008
Centrul ecumenic spiritual al Diaconiei Neuendettelsau (CES)
zur Rezension von Wolfram Göll, München / Schwabach
Joachim Gremm: Siebenbürgische Reise
ISBN 978-3-941271-09-8
Data apariţiei: November 2008 Preis: 49 Lei / 16 EUR
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ISBN 978-3-941271-09-8
170 Seiten, 24 Farbfotos, fest gebunden (Hardcover), Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2008
49 Lei / 16 EUR
Warum Rumänien? Vielen, die das Karpatenland als Reiseziel auswählen, wird diese Frage gestellt. Joachim Gremm hat Siebenbürgen das erste Mal besucht. Seine Antwort auf die Frage ist vielleicht darum besonders intensiv, weil er mit dem Fahrrad fuhr. Und er hat langsam und behutsam dieses Land erkundet, in dem Rumänen, Ungarn, Roma und Deutsche eine heterogene Schmelzkultur gebildet haben, die gemeinsam mit den landschaftlichen und architektonischen Schönheiten des Landes bunten Stoff für einen Reisebericht liefert. Und an nicht wenigen Stellen erzählt er von einer Zeitreise.
Zweite, aktualisierte Auflage
Liceul Brukenthal: Anuar 2005 - 2008 Jahrbuch
ISBN 978-973-8875-62-3
Data apariţiei: Septembrie 2008 Pret: 29 Lei / 14 EUR
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Anna Galon: Zwischen Pflicht und Kür - Die Hermannstädter Zeitung und die Siebenbürger Sachsen im kommunistischen Rumänien und nach der Wende
ISBN 978-3-941271-04-3
Data apariţiei: September 2008 Preis: 29 Lei / 13 EUR
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ISBN 978-3-941271-04-3
166 Seiten, 20 s/w Abbildungen, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2008
29 Lei / 13 EUR
Ihr 40-jähriges Bestehen hat die Hermannstädter Zeitung am 25. Februar 2008 mit 170 geladenen Gästen gefeiert. Im Festaal jenes Gebäudes in Hermannstadt, in dem das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien seinen Hauptsitz hat, wurde die Zeitung in Ansprachen und Grußbotschaften gewürdigt. Verbunden waren diese mit den besten Wünschen für »noch viele weitere erfolgreiche Lebensjahrzehnte« (D. Dr. Christoph Klein, Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien), denn »mit 40 Jahren beginnt das Leben« (Dr. Jean Pierre Rollin, deutscher Generalkonsul in Hermannstadt). Es liegt zu einem entscheidenden Teil in der Hand des aktuellen Redaktionsteams selbst, ob der 40. Jahrestag der Gründung für die HZ die »Mitte des Lebens« bedeuten wird, wie es Bischof Klein der Zeitung bei der Jubiläumsfeier wünschte. Ihr Weg in die Zukunft hängt vornehmlich davon ab, ob es der HZ-Redaktion gelingt, auch künftig junge Journalisten für das Team zu finden und eine Redakteursgruppe zu konstituieren, die auch in den kommenden Jahren die Zeitung gestaltet, etappenweise modernisiert und neuen Herausforderungen anpasst, so dass diese Publikation stabil fortbestehen kann.
zur Rezension von Dr. Jürgen Henkel
zum Bericht über die Buchvorstellung im ERASMUS
Cornelia Feyer: Gradinile lui Brukenthal
ISBN 978-3-941271-11-1
Data apariţiei: septembrie 2008 Pret: 50 Lei / 14 EUR
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Cornelia Feyer: Gradinile lui Brukenthal
ISBN 978-3-941271-02-9
Data apariţiei: Septembrie 2008 Pret: 50 Lei / 14 EUR
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Cornelia Feyer: Brukenthals Gärten - Pracht und Verfall im Süden Siebenbürgens
ISBN 978-3-941271-02-9
Data apariţiei: September 2008 Preis: 29 Lei / 14 EUR
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ISBN 978-3-941271-02-9
90 Seiten, 120 farbige Abbildungen, Format 21 x 21 cm, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2008
29 Lei / 14 EUR
Vor dem Bau der Frecker Umgehungsstraße ist noch der eine oder andere Reisende neugierig an der Fassade des Brukenthals-Schlosses stehengeblieben und in den riesigen Garten eingetreten. Nun passiert dies (ohne) noch seltener, der Garten ist ein Geheimtipp, und dieses Buch erzählt mit vielen historischen Bildern das Werden und Gedeihen und Vergehen eines großen Experiments des wohl berühmtesten Siebenbürger Sachsen. Doch das Buch der Landschaftsarchitektin Cornelia Feyer (mit) ist nicht nur Geschichte des Französischen, Englischen und Holländischen Gartens des Barons von Brukenthal, sondern auch ein Wegweiser für eine Neukonzeption: Unter Wahrung des Alten soll in Freck viel Neues entstehen.
Jürgen Henkel (Hg.): Aus dem Glauben leben - Gesammelte Texte von Metropolit Serafim
ISBN 978-3-941271-08-1
Data apariţiei: September 2008 Preis: 30 Lei / 10 EUR
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ISBN 978-3-941271-08-1
411 Seiten, Format 15 x 21 cm, Softcover, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2008
30 Lei / 10 EUR
Das vorliegende Buch ist einem der bedeutendsten rumänischen orthodoxen Bischöfe der Gegenwart gewidmet: Metropolit Dr. Serafim Joanta (von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa).
Diese Würdigung gilt dem charismatischen Seelsorger, Theologen und Oberhirten zu seinem 60. Geburtstag. Seit 1994 betreut er als Diasporametropolit die rumänischen orthodoxen Christen in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweden, Norwegen und Dänemark. Er ist heute einer der wichtigsten Repräsentanten und Botschafter der Orthodoxie in der westlichen Welt. Der Band bietet Texte des Metropoliten zur orthodoxen Theologie und Spiritualität, zur Ökumene und zum Weltbezug der Orthodoxie. Das Universum orthodoxer Theologie öffnet sich dem Leser in authentischen Zeugnissen. Das Buch enthält Geleitworte von Patriarch Daniel (Bukarest), Bischof Josef Homeyer (Hildesheim) und Landesbischof Johannes Friedrich (München). Eine biographische Skizze zu Leben und Wirken von Metropolit Serafim ermöglicht die Einordnung der vorliegenden Texte in den Werdegang und Lebenskontext des Theologen.
Zu seinem 60. Geburtstag herausgegeben von Jürgen Henkel (EAS).
Rezension von Philipp Harnoncourt, erschienen im Bücher Bord Nr. 1/2010
Der Jubilar, mit bürgerlichen Namen Romul Ioantă, dessen Texte hier in sorgfältiger Auswahl vorliegen, ist in Graz kein Unbekannter. Als Professor an der orthodoxen Partner-Fakultät Sibiu hat er das Fach „Mission und Spiritualität der Orthodoxie“ vertreten, und nach einem Intensivstudium der deutschen Sprache in Graz hat er als Bischof die 1993 neu errichtete Metropolie Deutschland, Zentral- und Nordeuropa der Rum.-Orth. Kirche aufgebaut, der heute neun Gemeinden in Österreich angehören.
Der Sammelband enthält vor allem Vorträge, Festansprachen und Predigten des Jubilars, geordnet nach den darin behandelten Themen I. Christliche Spiritualität und Theologie, II. Kirche und Gesellschaft, III. Orthodoxie und Ökumene, IV. Orthodoxie in Deutschland und in der Diaspora, sowie V. Hirtenbriefe und Botschaften. In aller Freimut bekennt Metr. Serafim, dass seine erzkonservative orthodox-theologische Ausbildung ihm zunächst ein falsches und völlig unzureichendes Bild von Katholiken und Protestanten vermittelt habe, das er dann bei seinen Studien am orthodoxen Institut St. Serge in Paris revidieren musste, dass er aber vor allem in seinem Bischofsamt in Deutschland die zwingend notwendige Teilnahme an der ökumenischen Bewegung mit den Schwesterkirchen erkannt habe. - Der Leser ertappt sich selbst in einer ähnlichen Situation: Das im „Westen“ verbreitete Bild von der Orthodoxie ist ja für gewöhnlich ebenso falsch und unzureichend.
In den vorliegenden Texten begegnet uns eine wohltuend aufgeschlossene und ihrer Verantwortung bewusste Orthodoxie, keineswegs besserwisserisch dozierend, sondern spürbar mit Herzblut und Liebe zu den Hörern und Lesern formuliert. Alle Beiträge sind kurz und sehr gut lesbar geschrieben (ich konnte kaum zu lesen aufhören!), sie greifen aktuelle ökumenische und pastoral-relevante Fragen auf, ohne konventionelle Rezepte zu verordnen. Alle Wegweisungen sind spirituell begründet, und für die ökumenische Arbeit wird besonders auf Gebet, Fasten und Buße hingewiesen, ohne welche Schuld und Sünde der Trennungen nicht vergeben werden. Besonders hervorzuheben ist die nüchtern realistische Einstellung gegenüber dogmatischen Festlegungen, die bewirken, dass die Dialog-Partner sich „als Gefangene des eigenen theologischen Systems und der eigenen Tradition präsentieren“ (233); der Glaube ist geoffenbart, „um gelebt zu werden, nicht um ihn in Formeln zu verwandeln, die allesamt unzureichend sind, das Geheimnis des Glaubens auszudrücken.“ (232). „Jede Definition ist schließlich eine Einschränkung des Mysteriums“ (247), und „das Dogma kann zum Idol werden (Gregor von Nyssa), wenn es der Liebe entbehrt.“ (260). Äußerungen dieser Art machen Hoffnung, aus Sackgassen der Ökumene endlich wieder heraus zu finden. Mein Resumé: Ein sehr gutes, wichtiges und empfehlenswertes Buch!
Zielgruppe: Engagierte und Freunde der Ökumene, auch ohne besondere theologische Vorbildung!
Philipp Harnoncourt
zur Rezension von Wolfram Göll, München / Schwabach
Ursula Bedners: Hinter den Bergen
ISBN 978-3-941271-00-5
Data apariţiei: August 2008 Preis: 19 Lei / 7 EUR
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ISBN 978-3-941271-00-5
121 Seiten, Format 10x16,5cm, Broschur, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2008
19 Lei / 7 EUR
Ursula Bedners, geb. Markus, kam 1920 in Schäßburg/Sighis,oara zur Welt, wo sie 2005 verstarb. Sie wuchs im Markus'schen Haus am Marktplatz auf und verbrachte dort fast ihr ganzes Leben. Im ruhigen, malerischen Städtchen, hinter dicken Mauern, umgeben von Büchern und schönen alten Möbeln, widmete sich die zartgebaute und feinfühlige Frau wie selbstverständlich dem Dichten. Eine erste Sammlung ihrer Lyrik erschien 1969 unter dem Titel Im Netz des Windes, weitere Gedichte wurden in Schilfinseln (1973) und Märzlandschaft (1981) zusammengefasst. Bereits 1974 erschien eine Auswahl ihrer Gedichte in rumänischer Übersetzung, ein Buch, zu dem Ana Blandiana das Vorwort schrieb. Als Lyrik kann man die Aufzeichnungen bezeichnen, die Ursula Bedners über ihren Garten auf der Burg, im sogenannten »Umweg«, Monat für Monat niederschrieb. Diese Texte leiten das vorliegende Büchlein ein. Es trägt den Untertitel Gedanken, Geschichten, Eindrücke und ist erstmals 1986 erschienen. Diese erste -- und leider einzige -- Prosa-Sammlung enthält weitere Naturbetrachtungen und Porträts von Schäßburger Originalen, die der Nachwelt auf diese Weise erhalten geblieben sind.
Czell, Henkel u.a. (Hg.): Neue Wege zum Konsens
ISBN 978-973-8875-61-6
Data apariţiei: Juli 2008 Preis: 20 Lei / 6 EUR
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ISBN 978-973-8875-61-6
172 Seiten, 6 s/w-Fotos, broschiert, Format A5, Schiller Verlag Hermannstadt - Bonn 2008
20 Lei / 6 EUR
»Mediation« ist das neue Stichwort für die außergerichtliche Bewältigung von Konflikten und Streitfällen. Dabei handelt es sich um ein Vermittlungsverfahren, das den Ausgleich der Konfliktparteien durch produktives, zielorientiertes Verhandeln zum Ziel hat. Die Europäische Union hat diese Form der Konfliktlösung bereits anerkannt und fördert diese Methode. Auch in Rumänien entstehen immer mehr Mediationszentren. Die rechtliche Grundlagen dafür sind geschaffen. Vom 11. bis 13. Mai 2007 fand an der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) eine Internationale Mediationskonferenz statt. Der vorliegende Band versammelt alle Beiträge und stellt einen innovativen Überblick und eine gelungene Einführung zum Thema dar. Renommierte und erfahrene Experten aus mehreren Ländern zeigen Grundlagen der Mediation in Theorie und Praxis. Vertreter aus Rumänien und anderen Transformationsstaaten stellen bisherige Erfahrungen mit Formen von Mediation vor. Viele praktische Beispiele veranschaulichen die Thematik.
Sören Pichotta: Museen der Kirchenburgen - Kleinode in Siebenbürgen
ISBN 978-973-8853-69-0
Data apariţiei: Juni 2008 Preis: 39 Lei / 17 EUR
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Kleinode in Siebenbürgen
Fotos: Sören Pichotta und Anselm Roth
ISBN 978-973-8853-69-0
160 S., 224 Farbfotos, Schiller Verlag, Hermannstadt 2008
39 Lei / 17 EUR
Nach über 800 Jahren haben die meisten Siebenbürger Sachsen ihr Land mehr oder weniger überstürzt gen Westen verlassen. Zurückgeblieben sind einige wenige von ihnen auf den Dörfern mit ihren berühmten Kirchenburgen - und ein Sammelsurium von schönen, originellen, wertvollen, historischen, interessanten, wunderlichen, informativen oder seltsamen Sachen.
Nach 1989 haben im Laufe der Jahre immer mehr Menschen, so genannte Zurückgebliebene, begonnen, das Erbe ihrer ausgewanderten Verwandten zusammenzutragen, zu pflegen und auszustellen. Entstanden sind kleine und größere Museen oder Sammlungen in oder bei den Kirchenburgen. Der Dresdener Museumswissenschaftler Sören Pichotta hat sie in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) und der »Arbeitsgemeinschaft Museenlandschaft Siebenbürgen« ausfindig gemacht und in diesem Buch kundig beschrieben.
Micul Dejun: Die Thermik kommt. KurzGeschriebenes 2001-2004
ISBN 978-973-88536-8-3
Data apariţiei: Mai 2008 Preis: 25 Lei / 7 EUR
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KurzGeschriebenes 2001-2004
ISBN 978-973-88536-8-3
120 S., Schiller Verlag, Hermannstadt, 2008
25 Lei / 7 EUR
Micul Dejuns Gedichte von Liebe, Abschied, Sehnsucht und Banalität sind eine Art aufgeräumte Melancholie. Seine Eindrücke – Kurzgeschriebenes sind allgegenwärtig, bekannt und summieren sich in diesem Band zu einem Lesebuch aus vier Jahren.
Micul Dejun:
· Geboren 1981 in Dresden
· Studium in Dresden, Halle, Prag und Sibiu/Hermannstadt
· Veröffentlichungen in versch. Zeitungen/Zeitschriften
Wilhelm Andreas Baumgärtner: Eine Welt im Aufbruch - Die Siebenbürger Sachsen im Spätmittelalter
ISBN 978-3-941271-06-7
Data apariţiei: März 2008 Preis: 50 Lei / 14 EUR
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Die Siebenbürger Sachsen im Spätmittelalter
Teil 2 der Sachsen-Geschichte von W.A. Baumgärtner
Hardcover, 252 Seiten, 10 Fotos, Schiller Verlag, Hermannstadt, 2008
ISBN 978-3-941271-06-7
50 Lei / 14 EUR
"Um das Jahr 1150 hat der ungarische König Geisa II. deutsche Siedler von Rhein und Mosel aufgefordert, sich in seinem Reich anzusiedeln. Es waren bewegte Zeiten. Mutige Frauen und Männer machten sich auf ins Ungewisse.
Zogen sie aus, um nach Siebenbürgen zu kommen, wie das viele Historiker angenommen haben? Oder wollten sie an einem der damals stattfindenden Kreuzzüge teilnehmen? Dann wäre die Besiedlung mit eben diesen Siedlern ein Zufall der Geschichte.
Fragen über Fragen, auf die es nicht immer befriedigende Antworten geben kann. Doch dieses Buch, das dem Leser den ganzen Komplex der Ansiedlung vorstellt mit den verschiedenen Theorien der Historiker, zeigt, dass die Wirklichkeit weitaus vielschichtiger ist als die simple Geisa-Theorie."
Der Alltag der deutschen Kolonisten in Siebenbürgen war hart. Mühevolle Arbeit, das Ringen um die tägliche Nahrung, ständige Bedrohung durch Angriffe räuberischer Kumanen, Petschenegen und anderer Völker, Übergriffe adliger Nachbarn und Repressionen durch selbstherrliche Wojwoden waren die Wegbegleiter dieser aus den Rhein- und Mosellanden, aus Flandern, Lothringen sowie Luxemburg stammenden Siedler. Wie sie es geschafft haben, erfolgreich zu überleben, schildert dieses Buch.
Wilhelm Andreas Baumgärtner wurde 1952 in Hermannstadt geboren. Nachdem er das Brukenthal-Gymnasium in seiner Heimatstadt absolviert hatte, studierte er evangelische Theologie am Vereinigten protestantischen Institut mit Universitätsgrad in Hermannstadt. Doch als ihm und den seinen die Heimat zu eng wurde, wanderten sie 1977, wie so viele andere, nach Deutschland aus.
Seine Studien setzt er an der Universität Konstanz in den Fächern Geschichte, Germanistik fort. Nach dem Grundstudium 1980 trieben ihn Erfahrungs- und Erlebnislust zur Universität Erlangen, wo er Neuere Geschichte (unter anderem bei Prof. Helmut Diwald), Osteuropäische Geschichte (bei Prof. Karl-Heinz Ruffmann, Prof. Stöckl) und Germanistik studierte und den Abschluss mit einem Magister Artium (M. A.) erreichte.
Seine Berufsjahre begann er mit einer Volontärsausbildung in der Redaktion der „Bietigheimer Zeitung", einem Lokalblatt aus dem Großraum Stuttgart. Hier arbeitete er als Lokal- und Kulturredakteur und war für die erst wöchentlich, dann beinah täglich erscheinende Kulturseite dieser Zeitung verantwortlich. Anschließend wechselte er als Lokalredakteur zur Cannstatter Zeitung. Vom Lokalen-Bereich kam er 1992 in die Redaktion des „Magazins Wirtschaft", dem Publikationsorgan der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart und war gleichzeitig auch in deren Presseabteilung tätig.
Während der ganzen Zeit arbeitete Wilhelm A. Baumgärtner auch als freier Journalist für die Feuilletons vieler lokaler und regionaler Zeitungen. Es folgten regelmäßige Beiträge, Reportagen, Interviews, Berichte, für das Evangelische Gemeindeblatt für Württemberg, Publikationen in Kunstkatalogen, Essays für die Literaturzeitschrift „Exempla" aus Tübingen, eine Buchveröffentlichung 1988 im Eulen-Verlag, Freiburg i. Br. Das Interesse an historischen Themen war schon immer vorhanden. Publizistisch äußerte sich das in Sonderveröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen, heute in dem Schreiben von Büchern.
zur Rezension von Jakob Horstmann
In dieser Reihe ebenfalls erschienen:
Teil 3: Im Zeichen des Halbmondes
Teil 4: In den Fängen derGroßmächte
Erika Mitterer: Jocurile Noastre Toate
ISBN 978-973-88536-4-5
Data apariţiei: Martie 2008 Pret: 10 Lei / 3 EUR
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Roland Lohkamp, Jürgen Henkel (Hg.): Zwischen Nazis und Persönlichkeiten des Widerstands - Între nazisti si personalitati ale rezistentei
ISBN 978-3-941271-34-0
Data apariţiei: 2. Auflage April 2010 Preis: 20 Lei / 5 EUR
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Die deutsche Diplomatie in Rumänien 1933 bis 1945 - Diplomatia germana in România 1933–1945
broschiert, 147 Seiten, Schiller Verlag Hermannstadt 2008, 2. Auflage 2010
20 Lei / 5 EUR
Der vorliegende Band der Reihe ACADEMIA dokumentiert die Beiträge einer gemeinsamen Tagung der Deutschen Botschaft in Bukarest und der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) am 20. Juli 2006 in Hermannstadt/Sibiu zum Thema »Zwischen Nazis und Persönlichkeiten des Widerstands – Die deutsche Diplomatie in Rumänien 1933 bis 1945«. Am Beispiel Rumäniens wird die Ambivalenz zwischen Anpassung und Widerstand in der deutschen Diplomatie jener Zeit analysiert. Die Beiträge untersuchen die deutsch-rumänischen Beziehungen in einer wichtigen Zeitspanne des 20. Jahrhunderts aus der Sicht der deutschen Diplomatie in Rumänien sowie das Handeln einflussreicher Diplomaten an der damaligen Deutschen Gesandtschaft in Bukarest.
Gerhard Schullerus, Wolfram G. Theilemann (Hg.): Blätter vergangener Tage - Fundstücke aus dem Nachlaß des Bischofs Friedrich Teutsch
ISBN 978-973-88536-0-7
Data apariţiei: Januar 2008 Preis: 35 Lei / 10 EUR
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Fundstücke aus dem Nachlaß des Bischofs Friedrich Teutsch
broschiert, 323 Seiten, Schiller Verlag Hermannstadt 2008,
35 Lei / 10 EUR
Berühmt geworden ist Friedrich Teutsch (1852–1933) als Bischof der evangelischen Kirche A.B. in Siebenbürgen und Rumänien. Bekannt ist er als Pfarrer und vor allem wohlvertraut als Historiker. Manchen ist er gar schon zum Denkmal geworden. Ein Echtes wurde allerdings nur seinem Vater und Vorgänger im Amt, Bischof Georg Daniel Teutsch, errichtet.
Weit weniger vertraut ist er dem geschichtsinteressierten Publikum als Privatmensch, geselliger Hausvater oder gar Dichter. Dieses Buch soll daher eine behutsame Ergänzung zum traditionellen Bild des wirkmächtigen Bischofs Friedrich Teutsch bieten. Es soll ihn als Menschen seiner der heutigen so fern
scheinenden Zeit den Lesern ein wenig näher bringen, menschlicher werden lassen. Der vorliegende Band versucht eine bisher eher unbekannte, aber nichts weniger als unwichtige Seite des Lebens eines der bedeutendsten Bischöfe der Evangelischen Kirche A. B. zu würdigen.
Erschienen als Band IV der Reihe Miscellanea ecclesiastica, Veröffentlichungen des Zentralarchivs der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien.
I.P.S. Dr. Laurenţiu Streza, Jürgen Henkel, Gheorghe F. Anghelescu (Editori/Herausgeber): Dumitru Stăniloae (1903–1993) - Teologie românească de dimensiune europeană - Rumänische Theologie von europäischer Dimension
ISBN 978-973-88536-5-2
Data apariţiei: Januar 2008 Preis: 20 Lei / 6 EUR
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Teologie româneasca de dimensiune europeana - Rumänische Theologie von europäischer Dimension
broschiert, 293 Seiten, Schiller Verlag Hermannstadt 2008,
20 Lei / 6 EUR
Der vorliegende Band dokumentiert die Beiträge des Ökumenischen Symposions »Dumitru Stăniloae (1903–1993) – Rumänische Theologie von europäischem Rang«, das die Rumänische Orthodoxe Metropolie Siebenbürgen, die Evangelische Akademie Siebenbürgen (EAS) und die Ökumenische Stiftung »Pro Axe Mundi« (Bukarest) vom 20. bis 23. Juli 2006 in der Orthodoxen Akademie im Kloster Sâmbăta de Sus und in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) in Sibiu/Hermannstadt gemeinsam veranstaltet haben.
Wie schon die Konferenz selbst will auch dieser Band einen ökumenischen Beitrag zur Würdigung der Persönlichkeit und der Theologie von Dumitru Stăniloae leisten.Wichtig war den Organisatoren, nicht nur Theologen aus verschiedenen Kirchen als Referenten zu einem Symposion einer Kirche einzuladen,
sondern diese Konferenz von Anfang an ökumenisch zu konzipieren. So konnten aus ganz unterschiedlichen Kirchen und Kontexten Interpretationen der Theologie von Dumitru Stăniloae hörbar werden, was dem künftigen ökumenischen Dialog dient.
Lisa Fischer: Edenul de dincolo de codri
ISBN 978-973-88536-3-8
Data apariţiei: Decembrie 2007 Pret: 19 Lei / 14 EUR
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Herta Müller: Regele se-nclină şi ucide
ISBN 978-973-88536-3-8
Data apariţiei: Decembrie 2005 Pret: 23 Lei / 6 EUR
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Editura Polirom, 227 pagini
ISBN 979-973-68177-2-3
“Regele se-nclina si ucide” este o culegere de 9 eseuri, un colaj autobiografic, poetic, un poem in proza despre limba si tacere, despre viata si moarte, despre trauma si evadare, despre izolare si neuitare-o cheie cu care poate fi descuiata opera autoarei ("animalul sufletului" ei).
Anselm Roth: Siebenbürgische Gästehäuser
ISBN 978-3-941271-03-6
Data apariţiei: Dezember 2007 Preis: 39 Lei / 16 EUR
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Schiller Verlag,Hermannstadt, 2007
128 Seiten, über 160 Farbfotos, Landkarten, fest gebunden (Hardcover)
978-3-941271-03-6
Immer mehr evangelische Pfarrhäuser werden in Siebenbürgen in Gästehäuser umgewandelt. Sie bieten wunderbare Übernachtungsmöglichkeiten in schönen alten Häusern zu konkurrenzlos niedrigen Preisen. Man wohnt im Zentrum des Dorfes neben der Kirchenburg und wird betreut von freundlichen Kirchendienern oder Kuratoren. Die Gästehäusern liegen verstreut über ganz Siebenbürgen, und dieses Buch führt Sie zuverlässig zu all den schönen Plätzen, sei es in Städten oder auf dem Land. Auf vielen Fotos können Sie genau sehen, was Sie erwartet, und mit Hilfe der Wegbeschreibungen und Landkarten wird das Finden der Gästehäuser zu einem Kinderspiel.
test: Test_ro
ISBN 978-3-941271-07-4
Data apariţiei: test
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Teil 1: Der vergessene Weg
Teil 2: Eine Welt im Aufbruch
Teil 3: Im Zeichen des Halbmondes
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